Sicherheitsglasbestimmungen in
Türen und Türpfostenfenstern

In öffentlich (auch Kindern) zugänglichen Räumen ist Sicherheitsglas zu verwenden, wenn sich ein Teil des Glases in der Tür oder 0,3 m neben der Tür niedriger als 1,5 m befindet. An anderen Stellen ist bis auf 0,7 m über dem Fußboden die gleiche Empfehlung einzuhalten. In Wohnräumen ist in den o.a. Fällen die Nutzung von normalem 6 mm Float-Glas zulässig, wird aber nicht empfohlen.

Die Gefahr von durch Glas verursachten Schnittwunden ist in den Bereichen am Größten, in denen sich viele Menschen schnell bewegen. Solche Orte sind u.a. Flure und Treppenhäuser sowie Türen und Eingänge. An diesen Orten muss stets Sicherheitsglas (beschichtetes oder gehärtetes Glas) verwendet werden. Fenster, Glaswände und Glastüren müssen so markiert werden, dass sie leicht wahrgenommen werden.